Hess Divo   |   Auktion 332   |   31 May 2017 Sort by Lot-NumberSort by Estimate
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Lot 179





Estimate: 12'500 CHF   |   Starting price: 10'000 CHF Price realized: 16'000 CHF
GRAUBÜNDEN, KANTON. 16 Franken (Duplone) 1813. Aus Calenda Gold. CANTON GRAUBÜNDEN. Die geschweiften Wappen der drei Bünde (Gotteshausbund, Zehngerichtebund, Grauer Bund) in Kleeblattstellung auf einem Palm- und einem Lorbeerzweig // Nominal in einem Eichenkranz. D./T. 177; Fr. 265; HMZ 2-602a. 7,64 g.
GOLD. Äusserst selten. Nur ca. 100 Exemplare geprägt.
Vorzügliches Prachtexemplar

Die Goldene Sonne ist ein ehemaliges Bergwerk in der Gemeinde Felsberg am Taminser Calanda im Kanton Graubünden in der Schweiz. Im Jahr 1803 entdeckte der Schlossermeister Vinzens Schneller aus Felsberg auf seinem Grundstück vom Calanda herabgestürzte Felsbrocken. Die Blöcke wurden gesprengt und zum Bau von Uferverbauungen verwendet. In einem der gesprengten Steine wurde etwas Glänzendes entdeckt, das der Churer Apotheker Georg Capeller als reines Gold erkannte. Im Jahr 1809 gründete Apotheker von Capeller zusammen mit Weiteren die Bergwerksgesellschaft «Zur goldenen Sonne». In den ersten vier Jahren sollen rund 2,5 Kilogramm Gold gewonnen worden sein. Die grösste Stufe soll etwa 125 Gramm gewogen und aus 23 karätigem Gold bestanden haben. Da Graubünden als Freistaat durch die Mediationsverfassung das Recht erhalten hatte, eigene Münzen zu prägen, wurden im Jahr 1813 mit dem Gold aus dem Calanda «Bündner Dublonen» wie dieser geprägt, im Wert von 16 alten Schweizer Franken.

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