Numismatik Lanz München   |   Auction 164   |   23 May 2017
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Session II, Lot 480





Estimate: 1'000 EUR   |   Starting price: 600 EUR Unsold
UNGARN. Maria Theresia, 1740-1780. Silbermedaille 1771. DEXTERA B . STE PHANI REGIS ET CONFESSORIS GLORIOSI. Auf Kissen die Hand des Hl. Stefan im Rokokoschrein, der die ungarische Königskrone trägt. Rs: QUAM | AB AN: MXC . AD MDXXVI . | IN HUNGAR . TUM RAGUSAE | ULTRA II . SEC . CULTAM . | IOS . II . ET M . THER . AUGG . | MDCCLXXI : XXIX . MAII | RECUPERARUNT . | ET POST IX . DIER . DEVOTIONEM | HUNG . D . D . | BUDAE QUOT ANNIS | PUBL . VENERATIONI | PROPONENDAM . Oben und unten Ranken. 26,06g. Schöne dunkle Patina, kleine Kratze, geringer Randfehler. Vorzüglich.
Aus Anlaß der Reliquienrückführung des heiligen Stephan. Laut Inschriften ist es die Rechte des seligen, ruhmreichen Königs und Bekenners Stephan, die von 1090 bis 1526 in Ungarn, sodann zwei Jahrhundert lang im sizilianischen Ragusa verehrt wurde. Kaiser Josef II. und Kaiserin Maria Theresia brachten die Reliquien am 29. Mai 1771 zurück, und nach neuntägiger Verehrung durch die Ungarn in Buda erhofft man viele Jahre der öffentlichen Verehrung. Die unverweste des Hand des heiliggesprochenen ungarischen Königs ist die nationale Reliquie der Ungarn, sie tritt an die Stelle eines Gnadenbildes. - Budapest. 1771. Hand des Heiligen Stephan, Überführung von Ragusa nach Ofen. Mont. 2029. Schaumünzen 237. 42 mm. 26 g.

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