Fritz Rudolf Künker GmbH & Co. KG   |   Auktion 316   |   31 January 2019 Sort by Lot-NumberSort by Estimate
Online bidding ends:  31 January 2019 08:30 CET

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Lot 39





Estimate: 3'000 EUR   |   Starting price: 2'400 EUR
EUR  
BAYERN. HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH. Ludwig II., 1864-1886. Goldene Militärverdienstmedaille o. J., 3. Modell, 3. Ausführung, mit Stempelschneidersignatur J. Ries. Büste des Königs Maximilian I. Joseph (1806-1825) n. l., darunter Stempelschneidersignatur J.RIES// Gekrönter bayerischer Löwe mit Schild und Schwert, darüber Umschrift DER - TAPFERKEIT. Durchmesser 33,66 mm; Dicke 1,84 mm; Gewicht 20,85 g. BWK2 16; OEK21 491. Witt. 2920 (dort in Silber und Bronze).
GOLD. RR Mit Trageöse, kl. Prüfspur im Rand, fast vorzüglich
Diese 1. Ausgabe in Gold wurde von 1872-1916 verliehen.
Nach der von Walter Kinast in seinem Aufsatz "Die Prägevarianten der königlich-bayerischen Militär-Verdienst-Medaille im Vergleich" (In "Militaria & Phaleristik" Nr. 1 vom Mai 2018, S. 4 ff.) erstellten Systematik handelt es sich hierbei um den "Typ 2b" in Gold.
Die zweiklassige (in Gold und in Silber) Militär-Verdienstmedaille wurde von Kurfürst Carl Theodor von Bayern (1724-1799, seit 1742 Kurfürst von der Pfalz, seit 1777 auch von Bayern) mit Datum vom 30. Oktober 1794 gestiftet, die Statuten datieren vom 22. November desselben Jahres (1. Modell). Nach seinem Regierungsantritt erneuerte sie Kurfürst Maximilian IV. Joseph (1756-1825, seit 1799 Kurfürst, seit 1806 König) mit Datum vom 16. Februar 1799, dessen Portrait sie fortan zeigte (2. Modell). Mit der Annahme des Königstitels zum 1. Januar 1806 erneuerte der nunmehrige König Maximilian I. Joseph gleichen Tags unter Beibehaltung der bisherigen Statuten die Medaille, die fortan bis zum Ende der Verleihungen im Jahr 1921 sein Brustportrait zeigte (3. Modell).

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